| Zur Technik: Zum Einsatz kommt eine Antenne mit 8 dBA Gewinn, die
mittels Saugnapf am Wohnmobil befestigt werden kann. Das Antennenkabel
führt zum mit der Antenne mitgelieferten externen WLanadapter. Dieser
ist an einen normalen Laptop, in meinem Fall an ein Fujitsu-Lifebook
angeschlossen. Die Antenne habe ich im Internet unter der Adresse
www.reisemobil-pc.de bestellt.
Sie ist mit 147 Eur zwar nicht billig, aber zeigt gute
Empfangsergebnisse. Auch die Befestigung mittels Saugnapf hat sich
entgegen meiner anfänglichen Zweifel als zuverlässig erwiesen, wenn man
den Saugnapf vor dem Ansetzen an die GFK -Wand nass macht.

Mittlerweile sind im Shop noch einige andere, z.T. auch
leistungsstärkere Varianten zu finden.
In praktisch jeder schwedischen Stadt hatten wir meist auf Anhieb
oder nach wenigen Metern ein ungesichertes Netz, dass uns den Zugang zum
Internet ermöglichte. I Somit
hat sich die Antenne für uns in diesem Urlaub bewährt.
Als Verbesserungsvorschlag hätte ich eine Dachmontage mit
elektrischer Aufstellung, dann würde der Aufwand der jeweiligen Montage
und des Verstauens der Teile entfallen. Wir bräuchten dann allerdings
die elektrische Aufstellung, da wir mangels Heki nirgends aufs Dach
fassen könnten, um die Antenne aufzurichten.
Zum Rechtlichen:
In Deutschland ist nach (noch) geltender Rechtslage die Nutzung
ungesicherter WLan- Netze legal. Sobald aber Verschlüsselungstechniken
überwunden werden müssen, ist die Nutzung des Internetzuganges
rechtswidrig.
Es versteht sich für uns von selbst, daß man als Nutzer fremder
WLan-Netze sich wie ein ordentlicher Gast verhält, d.h. keine illegalen
Up- oder Downloads vornimmt oder dem "Gastgeber" sonstigen Schaden
zufügt.
Dazu gehört auch, dass man keine Einstellungen am Router verändert
oder unzulässigen Trafik verursacht o.ä.
Wir haben die Nutzung des Internetzuganges immer auf das notwendigste
beschränkt und nie Einstellungen am fremden System verändert; dies
sollte selbstverständlich sein.
Dabei gehen wir davon aus, dass derjenige der einen WlanRouter
benutzt und diesen ständig online hat, über eine Flatrate verfügt und
ihm somit durch den von uns verursachten Datenstrom keine Kosten
entstehen.
|